Mozartkugeln

MozartkugelnWoraus setzen sich Mozartkugeln zusammen? Die Zutaten der Mozartkugeln

Mozartkugeln werden aus Nougat, Marzipan, Schokolade und Pistazien hergestellt.

 

Wie kamen die Mozartkugeln zu ihrem Namen, und seit wann gibt es Mozartkugeln?

Sie sollen erstmals im Jahre 1890 von Paul Fürst, einem Konditor aus Salzburg, erfunden worden und nach dem Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart benannt worden sein. Zunächst wurden sie einfach „Mozart-Bonbon“ genannt. In Salzburg setzte sich aber sehr schnell der Begriff „Mozartkugeln“ durch.

Die Rechte an dem Namen „Mozartkugeln“ hat einzig die Firma Fürst, welche die Pralinen „Original Salzburger Mozartkugeln“ nennt. Dies wurde in einem Rechtsstreit von 1996 festgestellt.

 

Welche Auszeichnungen erhielten die Mozartkugeln?

Die Mozartkugeln erhielten bereits im Jahre 1905 bei einer Pariser Ausstellung eine Goldmedaille.

Die „Original Salzburger Mozartkugel“ erhielt im Jahre 2005 die Auszeichnung der Goldmedaille beim 2. Internationalen Trüffelwettbewerb der Konditorenfachmesse ÖKONDA. Außerdem wurde die „Original Salzburger Mozartkugel“ im Jahre 2006 von dem Magazin Der Feinschmecker bei einem Wettbewerb unterschiedlicher Mozartkugeln auf den ersten Platz gewählt.

 

Produktion der Mozartkugeln nach dem Originalrezept

Bis heute werden die Mozart-Kugeln nach dem ursprünglichen Original-Rezept von der Konditorei Fürst von Hand zubereitet.

Auch die Konditorei Schatz und die Confiserie Josef Holzermayr in Salzburg sowie die Konditorei St. Gilgen am Wolfgangsee produzieren Mozartkugeln nach dem Originalrezept.

 

Die Ausbildung zum Mozartkugel-Fachmann

Es gibt eine spezielle Ausbildung zum „Mozartkugel-Fachmann“: Diese wird in der Konditorei Dallmann in St. Gilgen am Wolfgangsee angeboten.

 

Von welchen Herstellern werden Mozartkugeln hergestellt?

Die Hersteller Hofbauer, Lambertz, Manner, Mirabell und Reber produzieren Mozartkugeln. Die industriell hergestellten Mozartkugeln halten sich jedoch nicht an die Original-Rezeptur.

Mozart-Geige - Mozartkugeln

Die Mozartkugeln mit dem größten Marktanteil

Den größten Marktanteil für Mozartkugeln hat die Firma Paul Reber GmbH & Co KH aus Bad Reichenhall.  Die Mozartkugeln werden seit 1931 hergestellt.

 

Wie viele Kalorien hat eine Mozartkugel?

91,8 kcal pro 1 Stück (17 Gramm). Isst man also eine ganze Packung Reber-Mozartkugeln mit 240 g, hat man bereits 1296 kcal und damit mindestens den Grundumsatz an Kalorien für eine 43 kg schwere Frau zusammen.

 

Mozartkugeln selber machen

Mozartkugeln kann man auch selber machen: Man benötigt dafür

200 g Marzipan, 200 g Nougat, 100 g Schokolade, 2 EL Kirschwasser, 10 g gehackte Pistazien und 120 g Puderzucker.

Die Zubereitung der Mozartkugeln

  • Schneiden Sie das Nougat in kleine Würfel und kneten Sie diese zu Kugeln.
  • Rühren Sie das Marzipan mit den Pistazien und dem Kirschwasser und heben Sie Puderzucker unter.
  • Formen Sie die Marzipanmasse zu einer dicken Rolle, und zerschneiden Sie sie zu einer den Kugeln entsprechender Stückzahl (so viele Marzipanstücke wie Nougatwürfel).
  • Bestäuben Sie eine Tischplatte mit Puderzucker.
  • Drücken Sie die Marzipanstücke auf der Tischplatte auseinander und legen die Nougat-Kugeln darauf.
  • Legen Sie das Marzipan darum und drücken Sie dieses an den Rändern gut an. Formen Sie es zu Kugeln.
  • Zum Schluss tauchen Sie die Mozartkugeln in die geschmolzene Schokolade ein und lassen diese fest werden.

 

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